Binäre Optionen – solides Investment oder riskantes Glücksspiel?

Binäre Optionen sind derzeit bei vielen Privatanlegern sehr beliebt. Es handelt sich um sehr einfach zu verstehende Trades, mit denen auf steigende oder fallende Kurse eines zugrunde liegenden Basiswertes gesetzt werden kann. Cash or Nothing heißt das Prinzip. Damit handelt es sich bei binären Optionen um ein vergleichsweise riskantes Finanzprodukt, dass sich für risikobewusste Anleger eignet. Die wachende Nachfrage nach dem Handel mit binären Optionen hat jedoch einen rund. Es gibt einfach zu wenig Zinsen auf festverzinsliche Spareinlagen oder Tagesgeld. Immobilien als Anlagen sind vielfach schon überteuert und auch bei Aktien sehen einige Anleger aktuell mehr Risiken als Chancen. Die binären Optionen kommen daher gerade recht, wenn es darum geht mit einem Teil des Vermögens zu spekulieren, in der Absicht ordentliche Wertsteigerungen zu erzielen. Andere wiederum sagen, dass es sich um eine Art modernes Glücksspiel handelt, bei dem letztlich immer nur die „Bank“ gewinnt. Das liegt natürlich im Auge des Betrachters. Wer sich jedoch ernsthaft die Frage stellt, mit binären Optionen zu traden, muss sich dafür einen soliden Online-Broker suchen. Eine Auswahl der besten Anbieter und Konditionen seht unter brokervergleich.com zur Verfügung.

 

Von steigenden und fallenden Kursen profitieren

Binäre Optionen werden für die unterschiedlichsten zugrunde liegenden Assets angeboten: Für Aktien, Währungen, Rohstoffe oder auch Kryptowährungen. Der Anleger kann sich entscheiden, ob er auf steigende oder fallende Kurse der Basiswerte setzt. Das Besondere ist, das dem Kontrakt immer eine Laufzeit zugrunde liegt. Ob die Kontrakte innerhalb der Laufzeit verkauft oder nur zum Ende der Laufzeit ausgewertet werden können, hängt vom Angebot des Brokers ab. Eine gängige Form sind 60-Sekunden-Optionen, bei denen Anleger eine Minute überstehen müssen, um zu wissen, ob sie einen Gewinn erzielt haben oder der Einsatz verloren ist. Neben Unter- und Überwetten sind auch Wetten auf darauf möglich, das sich der Kurs innerhalb einer bestimmten Range einordnet. Außerdem können mehrere Optionen zur gleichen Zeit abgeschlossen werden, wodurch ein gewisses Maß an Hedging, also der Sicherung vor Verlusten möglich ist.

Bei der Auswahl des Brokers gibt es einiges zu beachten

Privatanleger sollten sich immer einen innerhalb der Europäischen Union regulierten Broker suchen. Bevor sie sich für einen bestimmten Anbieter entscheiden, sollte ein Blick auf das Handelsangebot geworfen werden, insbesondere auf die zur Verfügung stehenden Basiswerte und die Ausgestaltung der Optionsformen. Vor allem Absicherungszusätze zum automatischen Exit sollten für die Orders geboten werden. Wichtig ist auch die Frage, wie hoch die Mindesteinzahlung ist und welche Gebühren vom Online-Broker für den Handel und die Ein- und Auszahlungen erhoben werden. Für noch ungeübte Anleger ist es gut, wenn ein kostenloses Demo-Konto und entsprechendes Schulungsmaterial zur Verfügung gestellt werden.