Zum richtigen Zeitpunkt investiert – Das sind die Bitcoin-Millionäre

Für viele Menschen ist das Ankaufen und Verkaufen von Aktien und Co. an der Börse und anderen Märkten oder das Setzen auf binäre Optionen eine relativ sichere Einnahmequelle neben dem eigenen Beruf. Dabei können schon leichte Schwankungen von Unternehmenswerten zu einem Plus oder Minus am eigenen Konto sorgen. Mit der Beratung durch professionelle Broker kann dabei ein großes Risiko oftmals umgangen werden. Doch einige Anleger sind etwas mutiger und setzen alles auf eine Karte. Das Unterstützen von jungen Firmen, Startups und Projekten mit ungewissem Erfolg wie etwa Bitcoin kann großen finanziellen Erfolg oder große Einbußen bedeuten. Im Fall der Bitcoins zahlte sich das Investment so richtig aus. Nachdem 2016 der bereits eine Wertsteigerung gesehen werden konnte, begann der Höhenflug der Kryptowährungen in 2017. Wer vor mehr als 2 Jahren in Bitcoins investierte, hat damit einiges verdienen können und einige der Früheinsteiger wurden sogar Millionäre durch die digitale Währung. Wir haben uns die gewieften Köpfe einmal näher angesehen!

Die Winklevoss-Zwillinge

Tyler und Cameron Winklevoss galten als die ersten Bitcoin-Millionäre und besitzen mit knapp 90.000 Bitcoins mittlerweile über eine Milliarde Dollar. Die 37-Jährigen sind aber nicht erst seit dem Boom der Kryptowährung erfolgreich. Nachdem sie in Havard und Oxford studiert hatten, gründeten sie ein soziales Netzwerk mit dem Namen ConnectU, von dem die eigentliche Idee für Facebook abgekupfert worden sein soll. Mark Zuckerberg musste den beiden in einem Rechtsstreit daher eine Summe von 65 Millionen US-Dollar auszahlen, wodurch die beiden schon in 2004 mit 23 Jahren zu Millionären wurden. Doch nicht nur in Punkto finanziellem Gespür sind die Zwillinge ein voller Erfolg. So nahmen sie mit 28 an den Olympischen Spielen in Peking im Rudern teil und belegten dort den sechsten Platz. Mit dieser außergewöhnlichen Leistung entsprachen sie dem klassischen Siegertyp – denn die meisten Erfolge werden laut einer Statistik von Betway in zwischen 21 und 30 erreicht. Im April 2013 beschlossen die beiden erneut in eine zukünftige Technologie zu investieren: Bitcoin. Ganze 11 Millionen US-Dollar waren die beiden bereit, in die Währung zu investieren und dieser Mut wurde belohnt. Tyler erklärte ihre Entscheidung damit, dass die beiden auf ein mathematisches System setzen wollten, dass nicht durch Menschen oder Politik beeinflusst werden konnte. Heute sind ihre Bitcoins eine Milliarde Dollar wert und sind auf kleine Speichermedien sowie auf verschiedene Banken und unterschiedliche Städte verteilt.

Erik Finman

Der Bitcoin-Millionär Erik Finman hat eine spannende Geschichte hinter sich, denn er wurde mit dem kleinsten Investment von allen zum Millionär. Er hatte bereits entschieden, nicht auf die Uni zu gehen und wollte nun zum Self-Made-Millionär werden. Dass dies wirklich Wahrheit werden würde, hätte seine Familie wohl kaum gedacht. Der Millionär in spe investierte 1000 Euro von seiner Oma in Bitcoins, die damals ca. 10 Euro pro Stück kosteten. Nachdem sich sein Geld schlagartig vermehrte, brach Erik seine derzeitige Ausbildung ab und begann, intensiver mit Krypto-Währungen zu handeln. Mit 19 Jahren ist der Deutsche nun Millionär – statt sich um Studienkredite Sorgen machen zu müssen, ist Erik nun der Hauptverdiener der Familie. Trotz der derzeitigen Kursschwankungen der Bitcoins ist der Jungunternehmer immer noch überzeugt von der Währung. Er sieht den Wertabfall als vorhersehbare Bremsung der enormen Steigung, die früher oder später einfach passieren musste. In einem Telefoninterview mit Businessinsider rät er den Anlegern davon ab, Bitcoins jetzt auf Grund der Verluste zu verkaufen, denn er sieht immer noch eine rosige Zukunft für die Kryptowährung.

Jeremy Gardener

Der 25-jährige Jeremy Gardener lebt den amerikanischen Traum. Wie andere schlaue Köpfe in allen Sparten der Wirtschaft, hat auch er seine Ausbildung abgebrochen und würde daher nicht gerade in das Bild eines erfolgreichen Unternehmers passen. Er arbeitete gerade unbezahlt in einer Venture-Capital-Gesellschaft, die in Bitcoins investierte, als er selbst die Möglichkeit bekam, sich in die neue Technologie einzukaufen. Auf einer Reise nach Südafrika sah er auf Twitter, dass der Wert seiner Bitcoins ins Unermessliche angestiegen war. Zuerst verdoppelte sich sein Vermögen, dann wurde er mit 25 zum Selfmade-Millionär. Jeremy kaufte die Bitcoins von einem Freund, der sein Interesse für die digitale Währung weckte. Ihm gefiel an der Idee, dass er durch Bitcoins an keine Banken oder Zwischenhändler gebunden war. Er gründete später ein Universitätsnetzwerk auf der ganzen Welt, das sich mit Krypto-Währungen auseinandersetzt, sowie ein Startup, das als Prognose für Bitcoin-Trends dienen soll. Die Firma wurde 2015 über Crowdfunding finanziert und wurde von der Community mit ganzen 5,3 Millionen Dollar unterstützt. Derzeit lebt der Jungunternehmer in San Francisco, wo er sich ein Haus mit anderen Unternehmern teilt. Laut eigenen Aussagen haben bereits mehr als ein halbes Dutzend seiner wechselnden Mitbewohner durch Bitcoins den Millionärs-Status erreicht.

Das Investment in neue Technologien wie Kryptowährungen scheint sich auszuzahlen und die Millionäre sind trotz derzeitigen Schwankungen immer noch von Bitcoins überzeugt. Wer heute investiert, hat zwar bereits den großen Boom verpasst, doch die Währung könnte jederzeit wieder rasant ansteigen – oder abfallen!